Kirchensanierungen sind längst keine rein kirchliche Aufgabe mehr. Zuschüsse schrumpfen, viele Programme greifen nur bedingt und für weite Teile der Sanierung gibt es schlicht keine Förderung. Unser Whitepaper zeigt, wie Gemeinden diese Herausforderung realistisch einschätzen und welche Wege zu einer tragfähigen Finanzierung führen. Von Denkmalschutzmitteln über Lotterien bis hin zu Spendenkampagnen.
Wenn Zuschüsse nicht reichen: Wege zu tragfähiger Finanzierung
Kirchensanierungen im Wandel
Früher war die Finanzierung von Kirchensanierungen einfach: Landeskirchen und Bistümer übernahmen den Großteil, Gemeinden steuerten einen Anteil bei, ergänzt durch öffentliche Mittel und Spenden.
Heute bricht dieses System weg. Sinkende Kirchensteuereinnahmen führen dazu, dass Gebäude verkauft, Gemeinden zusammengelegt und Sanierungen gestrichen werden. Für die rund 45.000 Kirchen in Deutschland heißt das: Ohne eigenes Fundraising geht es nicht mehr. Zuschüsse, Lotteriemittel und vor allem Spenden werden zum entscheidenden Schlüssel.
Weil wir diese Entwicklung aus unserer Beratungspraxis gut kennen, haben wir unser Wissen, unsere Erfahrungen und konkrete Handlungsempfehlungen in diesem Whitepaper gebündelt, als Orientierung und Hilfestellung für alle, die vor ähnlichen Fragen stehen.

Jörg Günther
Geschäftsführender Gesellschafter
Tel. 06151 – 13 65 18 – 1
E-Mail

Warum dieses Whitepaper?
-
Zuschüsse von Kirchen sinken und decken nur einen kleinen Teil der Kosten
-
Förderprogramme sind rar und gelten oft nur für eng begrenzte Maßnahmen
-
Viele Gemeinden tragen 50–80 % der Kosten selbst, oft ohne Planungssicherheit
-
Immer mehr Kirchen werden verkauft, geschlossen oder Sanierungen verschoben
-
Ohne aktives Fundraising lassen sich Bauprojekte kaum noch realisieren

Bau-Fundraising – kurz erklärt
Mehr als Spenden sammeln
-
Alle Finanzierungsquellen für Bauprojekte strukturiert einbeziehen und nutzen
-
Bauplanung, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising eng verzahnen
-
Spenden, Zuschüsse und Lotteriemittel zu einem stabilen Konzept kombinieren
-
Frühzeitig systematisch starten, um Chancen nicht zu verpassen und Risiken zu mindern
-
Ziel ist eine tragfähige Finanzierung, die Neubau und Sanierung ermöglicht

Analyse und Orientierung
-
Übersicht zu Programmen und Zuschüssen, klar erklärt und realistisch bewertet
-
Einschätzung typischer Finanzierungslücken auf Basis vieler Praxisprojekte
-
Beispiele aus Gemeinden mit Budgets von 100.000 bis hin zu 8 Mio. Euro
-
Empfehlungen, wie Vorstände und Ehrenamtliche die nächsten Schritte planen
-
Fundiertes Wissen als zentrale Informationsquelle für Gemeinden und Entscheider
Was Sie im Whitepaper erfahren
-
Welche Förderprogramme es wirklich gibt – warum von über 12.000 Programmen nur rund 100 für Bau- und Sanierungsprojekte relevant sind.
-
Denkmalschutz realistisch einschätzen – was gefördert wird (Dach, Fach, historische Details) und warum Heizung oder Elektrik fast nie übernommen werden.
-
Stiftungen im Überblick – Rolle und Grenzen von Deutscher Stiftung Denkmalschutz und der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler.
-
Energie und Heizung – warum Zuschüsse über BEG oder KfW oft nicht praktikabel sind und Gemeinden trotzdem selbst investieren müssen.
-
LEADER-Programme – Chancen für Gemeinden im ländlichen Raum, typische Fördersummen und Förderlogik.
-
Lotteriemittel nutzen – was Soziallotterien wie Aktion Mensch oder Glücksspirale fördern (z. B. Barrierefreiheit) und wo die Grenzen liegen.
-
Öffentliche Mittel im Rückzug – weshalb Bundes- und Landesprogramme selten planbar sind und Kommunen kaum Spielräume haben.
-
Die harte Konsequenz – Finanzierungslücken von 50–80 % sind bei Kirchensanierungen üblich, viele Kosten bleiben bei den Gemeinden hängen.
-
Warum Fundraising unverzichtbar ist – Spendenkampagnen als einziger Weg, große Lücken zu schließen.
-
Lernen von erfolgreichen Projekten – was Kampagnen mit Millionenvolumen gemeinsam hatten (Emotionalität, Netzwerke, große und kleine Spenden).
-
Weitere Empfehlungen – kleinteilig statt Großprojekte planen, Zuschüsse gezielt einwerben, Eigenmittel strategisch einsetzen, Darlehen nur überbrückend nutzen.
